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Bundesgesellschaftsdienstegesetz in Planung:

Was das für Freiwilligendienste bedeutet

Freiwilligendienste leisten weit mehr als praktische Unterstützung im Alltag. Sie fördern gesellschaftliche Verantwortung, demokratische Teilhabe und den Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Diese Erwartungen hat das DRK an das neue Bundesgesellschaftsdienstegesetz.

Bundesgesellschaftsdienstegesetz in Planung: Was das für Freiwilligendienste bedeutet

Freiwilligendienste leisten weit mehr als praktische Unterstützung im Alltag. Sie fördern gesellschaftliche Verantwortung, demokratische Teilhabe und den Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Diese Erwartungen hat das DRK an das neue Bundesgesellschaftsdienstegesetz.

Die Bundesregierung arbeitet derzeit an einem neuen Bundesgesellschaftsdienstegesetz (BGDG). Ziel ist es, die bisherigen gesetzlichen Regelungen des Bundesfreiwilligendienstes und eines möglichen neuen Zivildienstes in einem gemeinsamen Rahmen zusammenzuführen. Ein erster Referentenentwurf wird für Herbst 2026 erwartet. Als größter Träger von Freiwilligendiensten in Deutschland bringt sich das Deutsche Rote Kreuz aktiv in die Diskussion ein und hat dazu ein Eckpunktepapier sowie eine Zusammenfassung mit fünf Kernforderungen veröffentlicht.

Freiwilligendienste stärken Gesellschaft und Demokratie

Für das DRK steht dabei ein zentraler Grundsatz im Mittelpunkt: Ein neues Gesetz sollte auf den bewährten Strukturen der bestehenden Freiwilligendienste aufbauen und diese stärken. Freiwilligendienste sind seit vielen Jahren ein wichtiger Bestandteil des gesellschaftlichen Engagements. Sie ermöglichen jungen Menschen, Verantwortung zu übernehmen, praktische Erfahrungen zu sammeln und sich persönlich weiterzuentwickeln. Gleichzeitig leisten sie einen wertvollen Beitrag für soziale Einrichtungen, den Gesundheitsbereich und den Bevölkerungsschutz.

 

Besonders wichtig ist dabei der Bildungscharakter der Freiwilligendienste. Pädagogische Begleitung und Seminare sind kein ergänzendes Angebot, sondern ein wesentlicher Bestandteil der Dienste. Hier geht es um Persönlichkeitsentwicklung, Berufsorientierung, gesellschaftliche Teilhabe und demokratische Bildung. Junge Menschen lernen, Verantwortung zu übernehmen, unterschiedliche Perspektiven kennenzulernen und sich aktiv für das Gemeinwohl einzusetzen. Diese Erfahrungen stärken nicht nur die einzelnen Freiwilligen, sondern fördern auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt und eine lebendige Demokratie. In einer Zeit, in der gesellschaftliche Debatten zunehmend polarisiert geführt werden und demokratische Werte unter Druck geraten, schaffen Freiwilligendienste wichtige Räume für Begegnung, Perspektivwechsel und Dialog. Sie fördern Verständnis für unterschiedliche Lebensrealitäten und stärken die Fähigkeit, Verantwortung in einer vielfältigen Gesellschaft zu übernehmen. Aus Sicht des DRK müssen Bildung und pädagogische Begleitung deshalb auch künftig Kern aller Dienste bleiben.

 

Gerade diese Bildungs- und Lernerfahrungen leisten einen wichtigen Beitrag zur Resilienz unserer Gesellschaft. Wer lernt, Verantwortung zu übernehmen, demokratische Prozesse zu verstehen, Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen zu unterstützen und Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen, entwickelt Kompetenzen, die weit über den eigentlichen Dienst hinauswirken. Freiwilligendienste stärken dadurch nicht nur einzelne Menschen, sondern auch die Handlungsfähigkeit von Gemeinschaften und Institutionen. Besonders im Zivil- und Bevölkerungsschutz bietet sich die Chance, junge Menschen für gesellschaftlich wichtige Aufgaben zu gewinnen und ihnen zusätzliche Qualifikationen zu vermitteln. Das DRK setzt sich deshalb dafür ein, diesen Bereich im Rahmen des neuen Gesetzes gezielt zu stärken.

Faire Rahmenbedingungen für alle Dienste

Aus Sicht des DRK ist zudem wichtig, dass ein neues Bundesgesellschaftsdienstegesetz die bestehenden Freiwilligendienste ergänzt und stärkt, anstatt sie zu verdrängen. Freiwilligendienste stehen heute allen jungen Menschen offen und leben von der freiwilligen Entscheidung für gesellschaftliches Engagement. Werden neue Dienstformen finanziell oder strukturell deutlich bessergestellt, können Verdrängungseffekte entstehen. Davon wären insbesondere diejenigen betroffen, die keine mögliche Dienstpflicht erfüllen müssen. Dies könnte den Zugang zum Freiwilligendienst für viele junge Menschen, darunter zahlreiche junge Frauen, erschweren. Deshalb fordert das DRK vergleichbare monetäre und strukturelle Rahmenbedingungen für alle Dienste.

Fünf Kernforderungen des DRK

Die Position des DRK lässt sich in fünf zentralen Forderungen zusammenfassen:

  1. Das Bundesgesellschaftsdienstegesetz sollte auf bestehenden Strukturen aufbauen und Bildung sowie pädagogische Begleitung in den Mittelpunkt stellen.
  2. Für alle Dienste sollten vergleichbare finanzielle und strukturelle Rahmenbedingungen gelten.
  3. Das Einsatzfeld Zivil- und Bevölkerungsschutz muss gestärkt werden.
  4. Wer einen Freiwilligendienst leistet, sollte von Wehr- und Zivildienst entbunden werden.
  5. Verwaltungsverfahren sollten deutlich vereinfacht und möglichst digital umgesetzt werden.

Für das DRK ist entscheidend, dass ein zukünftiges Bundesgesellschaftsdienstegesetz die Stärken der bestehenden Freiwilligendienste nutzt und weiterentwickelt. Ziel muss ein attraktives und zukunftsfähiges System sein, das freiwilliges Engagement fördert, Bildungsangebote sichert, junge Menschen für gesellschaftliche Verantwortung begeistert und gleichzeitig einen Beitrag zu einer resilienten und demokratischen Gesellschaft leistet.

Die Bundesregierung arbeitet derzeit an einem neuen Bundesgesellschaftsdienstegesetz (BGDG). Ziel ist es, die bisherigen gesetzlichen Regelungen des Bundesfreiwilligendienstes und eines möglichen neuen Zivildienstes in einem gemeinsamen Rahmen zusammenzuführen. Ein erster Referentenentwurf wird für Herbst 2026 erwartet. Als größter Träger von Freiwilligendiensten in Deutschland bringt sich das Deutsche Rote Kreuz aktiv in die Diskussion ein und hat dazu ein Eckpunktepapier sowie eine Zusammenfassung mit fünf Kernforderungen veröffentlicht.

Freiwilligendienste stärken Gesellschaft und Demokratie

Für das DRK steht dabei ein zentraler Grundsatz im Mittelpunkt: Ein neues Gesetz sollte auf den bewährten Strukturen der bestehenden Freiwilligendienste aufbauen und diese stärken. Freiwilligendienste sind seit vielen Jahren ein wichtiger Bestandteil des gesellschaftlichen Engagements. Sie ermöglichen jungen Menschen, Verantwortung zu übernehmen, praktische Erfahrungen zu sammeln und sich persönlich weiterzuentwickeln. Gleichzeitig leisten sie einen wertvollen Beitrag für soziale Einrichtungen, den Gesundheitsbereich und den Bevölkerungsschutz.

 

Besonders wichtig ist dabei der Bildungscharakter der Freiwilligendienste. Pädagogische Begleitung und Seminare sind kein ergänzendes Angebot, sondern ein wesentlicher Bestandteil der Dienste. Hier geht es um Persönlichkeitsentwicklung, Berufsorientierung, gesellschaftliche Teilhabe und demokratische Bildung. Junge Menschen lernen, Verantwortung zu übernehmen, unterschiedliche Perspektiven kennenzulernen und sich aktiv für das Gemeinwohl einzusetzen. Diese Erfahrungen stärken nicht nur die einzelnen Freiwilligen, sondern fördern auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt und eine lebendige Demokratie. In einer Zeit, in der gesellschaftliche Debatten zunehmend polarisiert geführt werden und demokratische Werte unter Druck geraten, schaffen Freiwilligendienste wichtige Räume für Begegnung, Perspektivwechsel und Dialog. Sie fördern Verständnis für unterschiedliche Lebensrealitäten und stärken die Fähigkeit, Verantwortung in einer vielfältigen Gesellschaft zu übernehmen. Aus Sicht des DRK müssen Bildung und pädagogische Begleitung deshalb auch künftig Kern aller Dienste bleiben.

 

Gerade diese Bildungs- und Lernerfahrungen leisten einen wichtigen Beitrag zur Resilienz unserer Gesellschaft. Wer lernt, Verantwortung zu übernehmen, demokratische Prozesse zu verstehen, Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen zu unterstützen und Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen, entwickelt Kompetenzen, die weit über den eigentlichen Dienst hinauswirken. Freiwilligendienste stärken dadurch nicht nur einzelne Menschen, sondern auch die Handlungsfähigkeit von Gemeinschaften und Institutionen. Besonders im Zivil- und Bevölkerungsschutz bietet sich die Chance, junge Menschen für gesellschaftlich wichtige Aufgaben zu gewinnen und ihnen zusätzliche Qualifikationen zu vermitteln. Das DRK setzt sich deshalb dafür ein, diesen Bereich im Rahmen des neuen Gesetzes gezielt zu stärken.

Faire Rahmenbedingungen für alle Dienste

Aus Sicht des DRK ist zudem wichtig, dass ein neues Bundesgesellschaftsdienstegesetz die bestehenden Freiwilligendienste ergänzt und stärkt, anstatt sie zu verdrängen. Freiwilligendienste stehen heute allen jungen Menschen offen und leben von der freiwilligen Entscheidung für gesellschaftliches Engagement. Werden neue Dienstformen finanziell oder strukturell deutlich bessergestellt, können Verdrängungseffekte entstehen. Davon wären insbesondere diejenigen betroffen, die keine mögliche Dienstpflicht erfüllen müssen. Dies könnte den Zugang zum Freiwilligendienst für viele junge Menschen, darunter zahlreiche junge Frauen, erschweren. Deshalb fordert das DRK vergleichbare monetäre und strukturelle Rahmenbedingungen für alle Dienste.

Fünf Kernforderungen des DRK

Die Position des DRK lässt sich in fünf zentralen Forderungen zusammenfassen:

  1. Das Bundesgesellschaftsdienstegesetz sollte auf bestehenden Strukturen aufbauen und Bildung sowie pädagogische Begleitung in den Mittelpunkt stellen.
  2. Für alle Dienste sollten vergleichbare finanzielle und strukturelle Rahmenbedingungen gelten.
  3. Das Einsatzfeld Zivil- und Bevölkerungsschutz muss gestärkt werden.
  4. Wer einen Freiwilligendienst leistet, sollte von Wehr- und Zivildienst entbunden werden.
  5. Verwaltungsverfahren sollten deutlich vereinfacht und möglichst digital umgesetzt werden.

Für das DRK ist entscheidend, dass ein zukünftiges Bundesgesellschaftsdienstegesetz die Stärken der bestehenden Freiwilligendienste nutzt und weiterentwickelt. Ziel muss ein attraktives und zukunftsfähiges System sein, das freiwilliges Engagement fördert, Bildungsangebote sichert, junge Menschen für gesellschaftliche Verantwortung begeistert und gleichzeitig einen Beitrag zu einer resilienten und demokratischen Gesellschaft leistet.

Die Bundesregierung arbeitet derzeit an einem neuen Bundesgesellschaftsdienstegesetz (BGDG). Ziel ist es, die bisherigen gesetzlichen Regelungen des Bundesfreiwilligendienstes und eines möglichen neuen Zivildienstes in einem gemeinsamen Rahmen zusammenzuführen. Ein erster Referentenentwurf wird für Herbst 2026 erwartet. Als größter Träger von Freiwilligendiensten in Deutschland bringt sich das Deutsche Rote Kreuz aktiv in die Diskussion ein und hat dazu ein Eckpunktepapier sowie eine Zusammenfassung mit fünf Kernforderungen veröffentlicht.

Freiwilligendienste stärken Gesellschaft und Demokratie

Für das DRK steht dabei ein zentraler Grundsatz im Mittelpunkt: Ein neues Gesetz sollte auf den bewährten Strukturen der bestehenden Freiwilligendienste aufbauen und diese stärken. Freiwilligendienste sind seit vielen Jahren ein wichtiger Bestandteil des gesellschaftlichen Engagements. Sie ermöglichen jungen Menschen, Verantwortung zu übernehmen, praktische Erfahrungen zu sammeln und sich persönlich weiterzuentwickeln. Gleichzeitig leisten sie einen wertvollen Beitrag für soziale Einrichtungen, den Gesundheitsbereich und den Bevölkerungsschutz.

 

Besonders wichtig ist dabei der Bildungscharakter der Freiwilligendienste. Pädagogische Begleitung und Seminare sind kein ergänzendes Angebot, sondern ein wesentlicher Bestandteil der Dienste. Hier geht es um Persönlichkeitsentwicklung, Berufsorientierung, gesellschaftliche Teilhabe und demokratische Bildung. Junge Menschen lernen, Verantwortung zu übernehmen, unterschiedliche Perspektiven kennenzulernen und sich aktiv für das Gemeinwohl einzusetzen. Diese Erfahrungen stärken nicht nur die einzelnen Freiwilligen, sondern fördern auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt und eine lebendige Demokratie. In einer Zeit, in der gesellschaftliche Debatten zunehmend polarisiert geführt werden und demokratische Werte unter Druck geraten, schaffen Freiwilligendienste wichtige Räume für Begegnung, Perspektivwechsel und Dialog. Sie fördern Verständnis für unterschiedliche Lebensrealitäten und stärken die Fähigkeit, Verantwortung in einer vielfältigen Gesellschaft zu übernehmen. Aus Sicht des DRK müssen Bildung und pädagogische Begleitung deshalb auch künftig Kern aller Dienste bleiben.

 

Gerade diese Bildungs- und Lernerfahrungen leisten einen wichtigen Beitrag zur Resilienz unserer Gesellschaft. Wer lernt, Verantwortung zu übernehmen, demokratische Prozesse zu verstehen, Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen zu unterstützen und Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen, entwickelt Kompetenzen, die weit über den eigentlichen Dienst hinauswirken. Freiwilligendienste stärken dadurch nicht nur einzelne Menschen, sondern auch die Handlungsfähigkeit von Gemeinschaften und Institutionen. Besonders im Zivil- und Bevölkerungsschutz bietet sich die Chance, junge Menschen für gesellschaftlich wichtige Aufgaben zu gewinnen und ihnen zusätzliche Qualifikationen zu vermitteln. Das DRK setzt sich deshalb dafür ein, diesen Bereich im Rahmen des neuen Gesetzes gezielt zu stärken.

Faire Rahmenbedingungen für alle Dienste

Aus Sicht des DRK ist zudem wichtig, dass ein neues Bundesgesellschaftsdienstegesetz die bestehenden Freiwilligendienste ergänzt und stärkt, anstatt sie zu verdrängen. Freiwilligendienste stehen heute allen jungen Menschen offen und leben von der freiwilligen Entscheidung für gesellschaftliches Engagement. Werden neue Dienstformen finanziell oder strukturell deutlich bessergestellt, können Verdrängungseffekte entstehen. Davon wären insbesondere diejenigen betroffen, die keine mögliche Dienstpflicht erfüllen müssen. Dies könnte den Zugang zum Freiwilligendienst für viele junge Menschen, darunter zahlreiche junge Frauen, erschweren. Deshalb fordert das DRK vergleichbare monetäre und strukturelle Rahmenbedingungen für alle Dienste.

Fünf Kernforderungen des DRK

Die Position des DRK lässt sich in fünf zentralen Forderungen zusammenfassen:

  1. Das Bundesgesellschaftsdienstegesetz sollte auf bestehenden Strukturen aufbauen und Bildung sowie pädagogische Begleitung in den Mittelpunkt stellen.
  2. Für alle Dienste sollten vergleichbare finanzielle und strukturelle Rahmenbedingungen gelten.
  3. Das Einsatzfeld Zivil- und Bevölkerungsschutz muss gestärkt werden.
  4. Wer einen Freiwilligendienst leistet, sollte von Wehr- und Zivildienst entbunden werden.
  5. Verwaltungsverfahren sollten deutlich vereinfacht und möglichst digital umgesetzt werden.

Für das DRK ist entscheidend, dass ein zukünftiges Bundesgesellschaftsdienstegesetz die Stärken der bestehenden Freiwilligendienste nutzt und weiterentwickelt. Ziel muss ein attraktives und zukunftsfähiges System sein, das freiwilliges Engagement fördert, Bildungsangebote sichert, junge Menschen für gesellschaftliche Verantwortung begeistert und gleichzeitig einen Beitrag zu einer resilienten und demokratischen Gesellschaft leistet.